Das Backoffice Team
Das Team, das jede E-Mail liest, auch die, die mit ‚Nur mal kurze Nachfrage' anfängt.
Quendolin Winter - Gründerin
Seit wann bist du dabei und was machst du bei Mehr als Eins? Ich habe im Dezember 2025 die Mehr als Eins gegründet und auf meiner Idee fußt der gesamte Assistenzdienst.
Welche Erfahrungen hast du bereits in der Arbeit mit Menschen mit Traumafolgestörungen gesammelt? Ich habe 6 Jahre als Peerberaterin für traumabezogene Teilhabeberatung mehr als 300 Klienten über die Jahre begleitet. Zu 98% waren es immer komplex traumatisierte Menschen. Zudem weiß ich aus eigener Betroffenheit was es heißt mit komplexen Traumafolgestörungen zu leben.
Warum hast du dich entschieden, die Mehr als Eins zu gründen? Ich habe viele Jahre die Themen Assistenz beraten und immer wieder fiel auf es gibt keine Strukturen für Betroffene von Traumafolgestörungen. Die Assistenzdienstlandschaft war ausgerichtet für Menschen mit Körperlichen Behinderungen, wenig auf Seelische Behinderungen und so gut wie keine die Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen begleiten. Mir war wichtig dass es nicht nur den Dienst gibt, sondern dass der Fokus auf Weiterbildung von den Assistenten zu Trauma fokusiert werden muss. Damit Betroffenen gut geholfen werden kann.
Was ist dir im Umgang mit unseren Klient*innen besonders wichtig? Mir ist es wichtig, dass sie in ihrem Leid gesehen werden. Und gehört werden damit gemeinsam geschaut werden kann welche Hilfen notwendig sind.
Stefan Börsting - Kaufmann für Büromanagement
Seit wann bist du dabei und was machst du bei Mehr als Eins? Seit dem 01.01.2026 bin ich im Unternehmen tätig, ich fungiere als Assistent der Geschäftsleitung und kümmere mich um alle anfallenden Büroangelegenheiten.
Welche Erfahrungen hast du bereits in der Arbeit mit Menschen mit Traumafolgestörungen gesammelt? Eine hohe Dankbarkeit der Klienten, da wir Teilhabe am Leben ermöglichen, Verständnis für jede einzelne Lage mitbringen und versuchen für jeden einzelnen, das beste im Rahmen der jeweils gegebenen Möglichkeiten zu erreichen.
Warum hast du dich entschieden, bei Mehr als Eins zu arbeiten? Aufgrund von früherer Berufserfahrung war es mir wichtig, für Menschen zu arbeiten, die Hilfe benötigen und nicht für die Aktionäre eines Unternehmens, die nur das Geld im Auge haben.
Was ist dir im Umgang mit unseren Klient*innen besonders wichtig? Jeder kleine Teilschritt, den man zusammen vollbringt und der eine Verbesserung der betroffenen Person erzielt, egal worin, sehe ich als positiv und man kann darauf aufbauen.
Anke Börsting - Heilerziehungspflegerin, Zert. Fachkraft Eingliederungshilfe nach SGB IX (HWR, IWVR e. V.)
Seit wann bist du dabei und was machst du bei Mehr als Eins? Bereits vor dem offiziellen Start involviert gewesen, offizieller Arbeitsbeginn am 01.01.2026. Ich bin ein bisschen Mädchen für Alles aufgrund meines vorherigen Jobs 😉
Mein Aufgabengebiet ist vor allem die Klientenkoordination mit persönlichen Kontakten sowie die qualifizierte Assistenz online und auch vor Ort. Ansonsten Lohnabrechnung und teilweise Pflege des Dokumentationssystems, Erstellung von Formularen und fachlichen Stellungnahmen, Mitarbeit im Qualitätsmanagement und alles wobei Unterstützung benötigt wird
Welche Erfahrungen hast du bereits in der Arbeit mit Menschen mit Traumafolgestörungen gesammelt? Ich habe seit 2001 in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern im sozialen Bereich gearbeitet und immer wieder Kontakt zu Menschen mit Traumafolgestörungen gehabt. Mit kPTBS und DIS beschäftige ich mich intensiv seit Beginn des Kontaktes zu Quen im November 2023 und lerne ständig dazu.
Warum hast du dich entschieden, bei Mehr als Eins zu arbeiten? Weil ich voll und ganz hinter der Idee des Assistenzdienstes stehe, dass es ganz dringend Strukturen für Menschen mit komplexer Lebensgeschichte geben muss, die individuell auf die Bedürfnisse zugeschnitten sind und nicht der Mensch sich in Strukturen einfügen muss, die schlicht und ergreifend nicht passend sind..
Was ist dir im Umgang mit unseren Klient*innen besonders wichtig? Die Klient*innen sind die besten Lehrkräfte! Der Austausch mit Klient*innen bringt für beide Seite Mehrwert und hilft mir mich bestmöglich auf die individuellen Bedürfnisse und aktuellen Situationen des jeweiligen Menschen einzustellen.
Meike Jung - M. Sc. Psychologische Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche & Erwachsene (VT)
Seit wann bist du dabei und was machst du bei Mehr als Eins? Ich bin seit März 2026 Teil von Mehr als Eins und als Supervisorin/qualifizierte Assistenz tätig
Welche Erfahrungen hast du bereits in der Arbeit mit Menschen mit Traumafolgestörungen gesammelt? Seit Mai 2022 arbeite ich in der Kinder- und Jugendhilfe, seit August 2025 arbeite ich zusätzlich niedergelassen in einer Praxis. In beiden Kontexten begleite ich regelmäßig Personen mit Traumafolgestörungen. Dieses Jahr werde ich meine Zertifizierung als Psychotraumatologin bei der DeGPT sowie EMDRIA abschließen.
Warum hast du dich entschieden, bei Mehr als Eins zu arbeiten? Ich bin großer Fan von Quen's Engagement für Betroffene und möchte meinen Teil gerne dazu beitragen, dass diese wichtige Arbeit weiterhin so fortgeführt werden kann.
Was ist dir im Umgang mit unseren Klient*innen besonders wichtig? Mir ist ganz besonders wichtig, dass sich die Klient:innen bei mir sicher fühlen und das Gefühl haben, Prozesse partizipativ mitgestalten zu können. Außerdem ist es mir ein großes Anliegen, dass Menschen sich auch in ihren Kompetenzen gesehen fühlen.
Maurice Herold - Kaufmann für Büromanagement
Seit wann bist du dabei und was machst du bei Mehr als Eins? Ich bin seit Februar 2026 Teil von Mehr als Eins und damit von Anfang an dabei. Mein Schwerpunkt liegt im Bereich Social Media. Ich veröffentliche die Stellenanzeigen unserer Klient*innen und unterstütze so die Suche nach passenden Assistenzpersonen. Darüber hinaus übernehme ich viele Aufgaben im Hintergrund, je nachdem, wo gerade Unterstützung gebraucht wird.
Welche Erfahrungen hast du bereits in der Arbeit mit Menschen mit Traumafolgestörungen gesammelt? Ich habe sowohl persönliche als auch praktische Erfahrungen im Umgang mit Traumafolgestörungen. Meine Ehefrau lebt selbst mit einer Traumafolgestörung. In einer intensiven Phase habe ich sie im Alltag umfassend begleitet. Seitdem wir ein eigenes Assistenzteam haben, konnte ich mehr Abstand gewinnen und mein Wissen reflektieren und weiterentwickeln. Diese Erfahrungen helfen mir heute dabei, sensibel, respektvoll und mit einem guten Verständnis für individuelle Bedürfnisse zu arbeiten.
Warum hast du dich entschieden, bei Mehr als Eins zu arbeiten? Ich wollte beruflich etwas Sinnvolles tun. Ursprünglich habe ich als Kaufmann für Büromanagement gearbeitet und war im Autoverkauf tätig, habe darin aber langfristig keine Erfüllung gefunden. Durch die persönliche Situation in meinem Leben hat sich mein Blick stark verändert. Ich habe gemerkt, wie wichtig Unterstützung, Selbstbestimmung und die richtigen Strukturen sind. Als ich mitbekommen habe, dass Mehr als Eins gegründet wird, war für mich schnell klar, dass ich Teil davon sein möchte. Die Vision und das Konzept haben mich überzeugt und ich bin dankbar, hier mitwirken zu können.
Was ist dir im Umgang mit unseren Klient*innen besonders wichtig? Mir ist wichtig, dass der Zugang zu Unterstützung so einfach und niedrigschwellig wie möglich ist. Viele unserer Klient*innen haben belastende Erfahrungen gemacht, deshalb sollten Abläufe nicht zusätzlich überfordern. Ich achte darauf, Prozesse klar und verständlich zu gestalten, sodass mit möglichst wenig Aufwand die notwendigen Informationen zusammenkommen. So können wir zügig unterstützen, ohne dass lange Abstimmungen oder viele Rückfragen nötig sind. Gleichzeitig bleibt jederzeit Raum für Anpassungen und Rückmeldungen. Jede Person soll selbst bestimmen können, wie viel sie teilen möchte und in welchem Tempo Dinge passieren.
S. - Mediengestalterin
Seit wann bist du dabei und was machst du bei Mehr als Eins? Ich bin neu dabei, erst seit März dieses Jahres, 2026 und arbeite als Mediengestalterin bei MaEA.
Welche Erfahrungen hast du bereits in der Arbeit mit Menschen mit Traumafolgestörungen gesammelt? Ich bin selbst betroffen und habe in meinen jungen Jahren Psychologie studiert. Ich kenne somit beide Seiten. Meine eigenen Symptome und während meines Studiums habe ich mit Menschen mit einer Angststörung gearbeitet.
Warum hast du dich entschieden, bei Mehr als Eins zu arbeiten? Ich bin durch Zufall auf eine Stellenanzeige für eine Assistenz gestoßen und war überrascht, dass es so etwas für Menschen mit Traumafolgestörung gibt. Daraufhin habe ich etwas recherchiert und bin ich auf die Webseite von MaEA gestoßen. Ich war sehr beeindruckt, von dem, was ich dort gelesen habe. Sofort dachte ich, wenn ich hier eine Stelle bekommen könnte, gibt es bestimmt mehr Verständnis für meine Situation. Dass man um die Einschränkungen, die man aufgrund einer Traumafolgestörung mitbringt, weiß und dies berücksichtig. Deshalb ich habe ich mich initiativ beworben und es hat geklappt. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn ich erhalte vielfältige Unterstützungen in Form von hochflexibler Arbeitszeit, Homeoffice oder alternativ einen Büroarbeitsplatz, Weiterbildung und Supervision. Ich fühle mich sehr wohl und habe immer meine kleine Assistenzhündin an meiner Seite.
Was ist dir im Umgang mit unseren Klient*innen besonders wichtig? Für unsere Klienent*innen wünsche ich mir einen respektvollen Umgang und dass die individuellen Bedürfnisse gehört und tatsächlich berücksichtigt werden. Mir ist besonders wichtig, dass wir eine geeignete Assistenz vermitteln, die Teilhabe wirklich gewährleistet, ohne eigene Ansichten aufzuzwingen oder durchsetzen zu wollen. Bei Problemen wünsche ich mir, dass MaEA das Klient*innen-Assistenz-Team aktiv unterstützt und beratend zur Seite steht.
Hans Weis - Sozialarbeiter*in
Hallo, ich bin Hans und nutze keine Pronomen. Ich bin seit Februar bei der Mehr Als Eins UG und überarbeite im Moment die Konzepte. Das bündelt Infos zur Organisationsstruktur, zu Werten und Visionen des Assistenzdienstes. Ich mag, dass die Arbeit mir einen guten Überblick über die Mehr Als Eins UG verschafft und ich mich nochmal theoretisch mit Konzepten rund um Trauma und Assistenz auseinandersetzen kann. Ich arbeite seit Sommer 2025 in der Persönlichen Assistenz mit Menschen mit Dissoziativer Persönlichkeitsstruktur und habe ansonsten vor allem im privaten Bereich und in meiner Ausbildung zur Sozialen Arbeit zu Trauma gelernt. Ich bin bei der Mehr Als Eins UG, weil ich Assistenz als empowerndes Konzept schätze und ich mich freue Teil eines neu entstehenden Dienstes sein zu können. Im Umgang mit Klient*innen ist mir vor allem ein offener und ehrlicher, konstanter und wertschätzender Kontakt wichtig. Ich schätze Neugier und eine Haltung des Nicht-Wissens und freue mich auf die Zusammenarbeit!
Timo Pysar - Sozialassistent
Seit wann bist du dabei und was machst du bei Mehr als Eins? Seit dem 16.3.26 bin ich Klient:Innen Koordinator
Welche Erfahrungen hast du bereits in der Arbeit mit Menschen mit Traumafolgestörungen gesammelt? Während meiner Ausbildung zum Sozialassistenten absolvierte ich ein dreimonatiges Praktikum beim Durchblick e.V., einer Begegnungsstätte für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung.
Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich als gesetzlicher Betreuer für eine Person mit komplexer posttraumatischer Belastungsstörung. Wir kennen uns seit meinem 15. Lebensjahr. Unsere Wege haben sich im Laufe der Zeit immer wieder angenähert und voneinander entfernt, doch der Kontakt ist nie abgebrochen. Rückblickend habe ich mich oft gefragt, wie es zu dieser besonderen Konstanz kommen konnte. Heute sehe ich darin eine gewachsene Beziehung, die sich über die Jahre entwickeln durfte – getragen von Verlässlichkeit und dem bewussten Umgang mit individuellen Grenzen.
Warum hast du dich entschieden, bei Mehr als Eins zu arbeiten? Schon vor der Gründung der Mehr als Eins habe ich die Quen's auf Instagram verfolgt. Ich persönlich habe mich 2025 damit auseinandergesetzt selbst einen Assistenzdienst zu gründen. Doch waren mir die Herausforderungen der Selbstständigkeit bewusst, so dass ich lieber in einem Team arbeite und Mehr als Eins bei ihrem Aufbau des Assistenzdienst unterstützten, möchte. Als die Möglichkeit kam, habe ich sie ergriffen und mich als Klient:innen Koordinator beworben
Was ist dir im Umgang mit unseren Klient*innen besonders wichtig? Besonders wichtig ist mir, dass sich Klient*Innen bei mir sicher, gesehen und ernst genommen fühlen.